Attendorner Schützenmarsch

Attendorner Schützenmarsch

Im Jahr 1922 entstand anlässlich der 700-Jahr-Feier der Stadt Attendorn durch Franz Hanemann das Lied „Mein Attendorn“ und wurde von dem Männergesangverein Cäcilia erstmalig gesungen. Georg Rüßmann komponierte 1979 auf der Basis dieses Liedes den Attendorner Schützenmarsch“, der im gleichen Jahr uraufgeführt wurde. Dass sein Werk geglückt ist, würdigte Schützenhauptmann Karl-Heinz Beul mit der Überreichung des Ehrentellers an den Komponisten und „Cäcilia“-Vorsitzenden Robert Schmidt.

Es dauerte nicht lange, da waren der von der „Cäcilia“ (Dirigent Josef Kampschulte) und Saßmickes Musikern (Hermann Burghaus) vermittelte Text und die Melodie den Zuhörern griffig eingegangen; das Mitsingen fiel dann nicht schwer.

Neu im Festauftakt war auch die Eröffnungsfanfare. Sie war erstmals vom Balkon des Rathauses zu hören. Beifallfreudig wurde die Komposition Rüßmanns von den Schützenbrüdern aufgenommen und ist heute aus dem Attendorner Schützenfest nicht mehr wegzudenken.

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  1. Auf hoher Frau Geheiß entstand,
    wo einst ein Dornfeld ragte,
    mein Attendorn im Sauerland,
    das nie im Sturm verzagte.
    Es blühte in der Zeiten Flucht,
    im Kranze hoher Linden.
    Wer Festigkeit und Treue sucht,
    kann hier sie sicher finden,
    wer…
  2. Einst schützten Mauern fest und hoch
    die Stadt vor Kriegsgefahren,
    doch bessern Schutz gewährten noch
    die tapfern Bürgerscharen.
    Der frechen Ritter Übermut,
    sie wußten ihn zu kühlen.
    Und mancher schlimme Tunichtgut
    musst ihre Rache fühlen,
    und…
  3. Zum Feste unsrer lieben Stadt
    soll hoch mein Lied erklingen,
    wer Heimatstolz im Herzen hat,
    stimm ein mit hellem Singen.
    Gibt’s Städte auch, die mehr genannt,
    die andern mehr gefallen:
    ich lieb‘ im deutschen Vaterland
    mein Attendorn vor allen,
    ich …